Das japanische Bogenschiessen in der Schweiz hat seine Anfänge in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. In den 70er Jahren entstehen erste Gruppierungen und im Jahr 1978 wird der Schweizerische Kyudo Verband als „Association Suisse de Kyudo“ mit damals 16 Mitgliedern gegründet. Drei Jahre später mit 38 Mitgliedern erhält der Verband den Namen, den er heute noch trägt, Association Helvétique de Kyudo - Schweizerischer Kyudo Verband. Zur Zeit engagieren sich rund 150 Mitglieder in verschiedenen regionalen Gruppen.

Der Verband veranstaltet regelmässig nationale Wettkämpfe und führt Seminare unter der Leitung nationaler und internationaler Lehrkräfte durch. Er ist Mitglied im europäischen Dachverband (EKF), des internationalen Kyudo Verbandes (IKYF) und dem japanischen Kyud Verband (ANKF) assoziiert.

Der schweizerische Verband engagiert sich auch auf internationaler Ebene: so wurden bereits vier Seminare der Europäischen Kyudo Förderation in Genf (1986) und Martingy (1995, 1999, 2003) und ein europäisches Taikai in Basel (2002) gehalten.

EKF-Taikai Basel 2002

Seit 2007 finden die Seminare in Europa unter der Schirmherrschaft des Internationalen Kyudo Verbandes statt.  Der SKV war Ausrichter der Seminare 2015, welche im nationalen Sportzentrum von Magglingen ausgetragen wurden.

Kyudo als Übung ist für jedes Alter und Geschlecht gleichermassen geeignet. Um mehr über Kyudo zu erfahren und sich auch als AnfängerIn einer Kyudo Gruppe in Ihrer Region anzuschliessen, bedarf es keinerlei Vorkenntnisse.